Pater Filucius

Pater Filucius

Pater Filucius So zum Beispiel die Geschichte Von dem Gottlieb Michael, Der bis dato sich beholfen So...
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Author: Busch, Wilhelm,1832-1908
Format: eBook
Language: German
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Author: Busch, Wilhelm,1832-1908
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Pater Filucius

So zum Beispiel die Geschichte Von dem Gottlieb Michael, Der bis dato sich beholfen So la la als Junggesell. Zwo bejahrte fromme Tanten Lenken seinen Hausbestand Und Petrine und Pauline Werden diese zwo benannt. Auerdem, mu ich bemerken, Ist noch eine Base da, Hbsch gestaltet, kluggelehrig, Nmlich die Angelika. Wo viel zarte Hnde walten-- Na, das ist so, wie es ist! Kellerschlssel, Bodenschlssel Fhren leicht zu Zank und Zwist. Ebenso in Kochgeschichten Einigt man sich fters schwer. Gottlieb knnte lange warten, Wenn Angelika nicht wr. Sie besorgt die Abendsuppe Still und sorgsam und geschwind; Gottlieb zwickt sie in die Backe: "Danke sehr, mein gutes Kind!" Grimmig schauen itzt die Tanten Dieses liebe Mdchen an: "Ei was mu man da bemerken? Das thut ja wie Frau und Mann!" Dennoch und trotz allediesem Geht die Wirthschaft doch so so.-- Aber aber, aber aber Jetzt kommt der Filuzio. Nmlich dieser Jesuiter Merkt schon lngst mit Geldbegier Auf den Gottlieb, sein Vermgen, Denkend: "Ach wo krieg ich Dir?" Allererst prscht er sich leise Hinter die Angelika, Die er Aepfelmus bereitend An dem Herde stehen sah. Und er spricht mit Vaterstimme: "Meine Tochter, Gott zum Gru!" Schlapp! da hat er im Gesichte Einen Schleef von Appelmus. Dieses pltzliche Ereigni Thut ihm in der Seele leid.-- Ach man will auch hier schon wieder Nicht so wie die Geistlichkeit!! Doch die gute Tante Trine Sehnt sich ja so lange schon Nach dem Troste einer frommen Klerikalen Mannsperson.-- Da ist eher was zu machen.-- Luzi macht sich lieb und werth, Weil er ihr als Angebinde Schrupp, den kleinen Hund, bescheert. Schrupp ist wirklich auch possirlich. Er gehorchet auf das Wort, Holt herbei, was ihm befohlen, Wenn es heiet: "Schrupp, apport!" Heit es: "Liebes Schrupperl, singe!" Fngt er schn zu singen an; Spielt man etwas auf der Flte, Hupft er, was er hupfen kann. Wenn es heiet: "Wo ist's Ketzerl?" Wird er wie ein Borstenthier; Und vor seinem Knurren eilet Tante Line aus der Thr. Spricht man aber diese Worte: "Schrupp, was thun die schnen Herrn?" Gleich kt er die Tante Trine, Und sie lacht und hat es gern. Eines nur erzeugt Bedenken. Schrupp entwickelt letzterzeit Mit dem Hinterfue eine Merkliche Geschftigkeit. Mancher hat in diesen Dingen Eine glckliche Natur. Tante Trine, zum Exempel, Fhlt von allem keine Spur. Wohingegen Tante Line Keine rechte Ruh geniet, Wenn sie Abends, wie gewhnlich, In der Hauspostille liest. Und auch Gottlieb mu verspren, Ganz besonders in der Nacht, Da es hier und da und dorten Immer kribbelkrabbel macht. Prickeln ist zwar auch zuwider, Doch zumeist die Jagderei; Und mit Recht soll man bedenken, Wie dies zu verhindern sei. Mancher liebt das Exmittiren; Und die Sache geht ja auch. Aber sicher und am besten-- Knacks!--ist doch der alte Brauch. Freilich ist hier gar kein Ende. Man gelanget nicht zum Ziel. Jeder ruft: "Wie ist es mglich?" Bis man auf den Schrupp verfiel. Zwar die Tante und Filuzi Rufen beide tiefgekrnkt: "Engelrein ist sein Gefieder!" Aber Schrupp wird eingezwngt. In ein Fa voll Tabakslauge Tunkt man ihn mit Haut und Haar, Ob er gleich sich heftig strubte Und durchaus dagegen war. Drauf so wird in einem Stalle Er mit Vorsicht internirt, Bis, was man zu tadeln findet, So allmhlig sich verliert. Anderseits bemerkt man dieses Unter groem Herzeleid. Ach, man will auch hier schon wieder Nicht so wie die Geistlichkeit!! Jetzt wr alles gut gewesen, Wre Schrupp kein Bsewicht.-- Er gewhnt sich an das Kauen, Und das lt und lt er nicht. Hat er Gottlieb seine Stiefel Nicht zur Hlfte aufgezehrt? Tante Linens Hauspostille, Hat er die nicht auch zerstrt? Zwar die Tante und Filuzi Blicken mitleidsvoll empor: "Armes gutes Schruppuppupperl! Immer haben sie was vor!!" Ja, es liee sich ertragen, Thte Schrupp nur dieses blos; Wrde Schrupp nicht augenscheinlich Scham- und ruch- und rcksichtslos. Und so mu er denn empfinden, Da zuletzt die bse That Fr den Uebelthter selber Unbequeme Folgen hat. Anderseits bemerkt man dieses Nur mit tiefem Herzeleid. Ach man will auch hier schon wieder Nicht so wie die Geistlichkeit! Leichter schmiegt sich Seel an Seele In der schmerzensreichen Stund, Und man schwrt in der Bergre Sich den ewgen Freundschaftsbund. Aber wie sie da so sitzen, Oeffnet pltzlich sich die Thr. Gottlieb ruft mit rauher Stimme: "Ei, ei, ei! was macht man hier?" Freilich hllen sich die beiden Schnell in fromme Lieder ein; Doch nur kurze Zeit erschallen Diese schnen Melodein. Ach, die weltlichen Gewalten!-- Durch des Armes Muskelkraft Wird der fromme Pater Luzi Wirbelartig fortgeschafft. Dieses pltzliche Ereigni Thut ihm in der Seele leid, Ach man will auch hier schon wieder Nicht so wie die Geistlichkeit!! Schlimm ist's Schrupp dabei ergangen, Weil er sich hineingemengt; Mit dem Fue unvermuthet Fhlt er sich zurckgedrngt. Pater Luzi aber schleichet Heimlich lauschend um das Haus, Ein pechschwarzes Ei der Rache Brtet seine Seele aus. Gottlieb seine Abendsuppe Stehet am gewohnten Ort. Husch! da steigt Wer durch das Fenster; Husch! Jetzt ist er wieder fort. Gottlieb, der im Nebenzimmer Eben seine Hnde wusch, Sieht's zum Glck und da der Thter Lauschend sitzt im Fliederbusch. Jetzt hebt Gottlieb, friedlich lchelnd, Von dem Tisch den Suppentopf. Bratsch!--die Brhe sammt der Schale Kommt Filuzi auf den Kopf. Diese eklige Geschichte Thut ihm in der Seele leid. Ach, man will auch hier schon wieder Nicht so wie die Geistlichkeit! Schrupp, der nur ein wenig leckte, Zieht es alle Glieder krumm, Denn ein namenloser Jammer Whlt in seinem Leib herum. Pater Luzi, finster blickend, Heimlich schleichend um das Haus, Whlt zu neuem Rachezwecke Zwo verwegne Lumpen aus.-- Einer heit der Inter-Nazi Und der zweite Jean Lecaq, Alle beide wohl zu brauchen, Denn es mangelt Geld im Sack. Eben wandelt in der stillen Abendkhle der Natur Base Gelika im Garten-- Horch! da tnt der Racheschwur! Tieferschrocken, angstbeflgelt, Eilet sie in's Haus geschwind. Gottlieb kt sie auf die Backe: "Danke sehr, mein gutes Kind!" Schleunig sucht er seine Freunde, Glcklich trifft er sie zu Haus. Wchter Hiebel ist der erste, Freudig ruft er: "Sabel raus!" Meister Fibel, als der zweite, Vielerprobt im Amt der Lehr, Greift in die bekannte Ecke Mit den Worten: "Knppel her!" Bullerstiebel ist der Dritte.-- Kaum vernimmt er so und so, Fat er auch schon nach der Gabel Mit dem Rufe: "Nu man to!" Nun hat Schrupp, dieweil er leidend, Sich in Gottliebs Bett gelegt, Wie er, wenn man nicht zugegen, Auch wohl sonst zu thuen pflegt. Zwlfe drhnt es auf dem Thurme.-- Leise macht man: Pistpistpist! Drei Gestalten huschen nher An das Bett voll Hinterlist. Weh, jetzt trifft der Dolch, der spitze, Und der Knppel, dick und rauh, Und die Taschenmitraljse-- Aber Schrupp macht: "Auwauwau!" In demselbigen Momente Donnert es von hinten: "Drauf!!" Und ein blasser Todesschrecken Hindert jeden Weiterlauf. Pater Luzi ganz besonders Macht sich ahnungsvoll bereit. Ach, man will auch hier schon wieder Nicht so wie die Geistlichkeit! Hei! Wie Fibels Waffe sauset! Heia! Wie der Sabel blitzt!-- Zwiefach ist der Stich der Gabel Weil er zwiefach zugespitzt,-- Motten fliegen, Haare sausen! Das giebt Leben in das Haus. Hulterpulter! Durch das Fenster Springt man in die Nacht hinaus. Klacks! da stecken sie im Drecke. Aengstlich zappelt noch der Fu.-- Eine Stimme hrt man klagen: "Oh, Filu--Filucius!!"-- "Kinder, das hat gut gegangen!" Rufet Gottlieb hocherfreut; "Wein herbei! Denn zu vermelden "Hab ich eine Neuigkeit. "Lnger will ich nicht mehr hausen "Wie seither als Junggesell. "Hier Angelika, die gute, "Werde Madam Michael." Drauf ergreift das Wort Herr Fibel Und er spricht: "Eiei! Sieh da! Ich erlaube mir zu singen: Vivat hoch! Halleluja!" ......Buy Now (To Read More)

Product details

Ebook Number: 14340
Author: Busch, Wilhelm
Release Date: Dec 13, 2004
Format: eBook
Language: German

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